
Produktion der klassischen Senkstückchen
Die „Zate“ ist die Baustelle – halb neben und halb im Wasser – wo die Senkstückchen angefertigt werden. Da viel Reisigholz benötigt wird ist die Baustelle zugänglich für den mobilen Kran. Riesige Plastikrohre – verbunden mit Seilen welche später als Zugleinen benutzt werden – werden in die Baustelle gesetzt. Wegen dem enormen Gewicht und Größe der Senkstückchen sind die Rohre nützlich um zu helfen, dass die Stückchen einfach und ohne Schaden ins Wasser gleiten. Van Aalsburg hat die Erfahrung und das Wissen, um täglich 3.000 m2 Senkstückchen zu produzieren.
Zuallererst wird das Rahmenwerk von Wiepen auf die Plastikrohre gesetzt: jeden Meter eine Wiep für die erste Schicht, gefolgt von einer zweiten Schicht im rechten Winkel zu der ersten. Jede Kreuzung wird mit einer Schnurr zusammengebunden, welches auch die Schnur für weiteres Schnüren von Reisigholz in die Senkstückchen, ist. Die Schnur hat eine spezielle Sisal-Polypropleen- Zusammensetzung, welche weitere Sicherheit gewährleistet, sobald sich diese im nassen Zustand befindet.
Nachdem alle Wiepen gebunden sind wird das Reisigholz geteilt und in das Rahmenwerk, auf eine Dicke von 10 bis 15 cm, ausgebreitet. Eine zweite Schicht Reisigholz wird, im rechten Winkel zur ersten, platziert. Der Kunde entscheidet über die Anzahl von Schichten und über die Dicke von Wiepen und Reisigholz. Auf die letzte Schicht Reisigholz werden nochmal zwei Schichten von Wiepen, in rechten Winkeln zueinander, gesetzt. Alle Schichten werden sicher mit der der Schnur zusammengebunden, welche zu Beginn der Produktion der Senkstückchen, eingesetzt wurde. Dadurch sind die kompletten Senkstückchen fest zusammengebunden, hierbei werden spezielle Knoten und die antike Technik benutzt, welche immer noch von Van Aalsburg Mitarbeitern angewendet wird.
Mit den Zugschnüren, welche anfänglich unter die Rohre und Senkstückchen gesetzt wurden, wird die Konstruktion zum Ziel geschleppt und versunken, um den Grund der Fluss- und Kanalbetten zu schützen. In manchen Fällen werden die Senkstückchen auf eine Tiefe von 20 Metern versunken.